Sächsische Schweiz - Lilienstein und Gamrig

Lilienstein

Von Königstein mit der Fähre übersetzen und dann den blau markierten Wanderweg zum Lilienstein. Nach ca. 130 Metern Aufstieg erreicht man eine  ebene Fläche. Von hier aus hat man eine gute Aussicht zum gegenüberliegenden Königstein. Vom Panoramahotel geht es über die Hochfläche zum Fuß des Felsmassivs. August der Starke ließ hier 1708 einen Aufstieg anlegen (Südaufstieg). Über Treppen und Stiege gelangt man zum Platteau. Genießen Sie die Aussicht!

Auf dem 415 Meter hohen Felsenmassiv führt der Weg zum Westhorn, dem Mulattenkopf. Der Rundgang führt weiter zur bereits 1873 errichteten Felsgaststätte. Von da sind es nur wenige Meter zur Südaussicht am Schildkrötenstein. Der Weg führt weiter zur Ostspitze. Durch eine Felsgasse erfolgt der Abstieg zum Ostfuß und danach den blau markierten Waltersdorfer Kirchweg entlang.

Am Sellnitzgrund befand sich ein Kriegsgefangenenlager, das von 1945 bis Juni 1946 Heimatvertriebenen als notdürftige Unterkunft diente. Eine Gedenktafel erinnert daran.

Am Waldrand verlässt man die blaue Markierung und geht die Napoleonstraße weiter in Richtung Waltersdorf bis zum Erbgericht. Danach geht es in Richtung Rathen weiter. Am Nationalparkstein führt ein Weg zur Gamrighöhle. Kurz danach folgen Sie vom Straßenfelsen „Graue Frau“ dem Wegweiser zum Gamrigfelsen.

Gamrig

Gamrig / Atelier Neue Medien 2009

Wieder am Waldweg zurück gehen Sie rechts und zweigen an der Gabelung links ab. Sie kommen zum Koppelsgrund und wandern den Füllholzweg nach Niederrathen. Hier erreicht man die Fähre zum Bahnhof.

Besonderheiten am Wege

  • Obelisk auf dem Lilienstein
    Aus Anlass des 800jährigen Bestehens des Hauses Wettin errichtete 1889 der Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz den 16 Meter hohen Wetterobelisk.Er gleicht in seiner Form einer Kursächsischen Postmeilensäule. „Es wurde beschlossen auf einem unserer schönsten Felsendome einen Obelisken zu errichten, zu dem die Mittel durch freiwillige Spenden der Sektionen und Mitglieder beschafft werden sollten.“
    Der Grundstein wurde am 15.Juni 1889 gelegt, die feierliche Einweihung fand am 13. Oktober statt. Die Kosten beliefen sich auf 6.000 Reichsmark; 4.000 Mark waren durch Sammlungen eingegangen.
    Von einem anderen Obelisken, der an einen Besuch von König August erinnerte, ist nur noch der Sockel erhalten. Die Legende erzählt, das August der Starke den Lilienstein nach einem rauschenden Fest auf dem Königstein an den preußischen König Friedrich Wilhelm 1, verschenkte. Da dieser aber sein Geschenk wegen der unhandlichen Maße nicht mitnehmen konnte – worauf August bestand – war Friedrich Wilhelm genötigt, den Felsen wieder zurück zu geben.

 

Einkehrmöglichkeiten:

  • Stiller Fritz, Waltersdorf
  • Panoramahotel Lilienstein

Sehenswert in der Umgebung

Wandertipp in der Region

Wanderbuch

→ Wandern mit Kindern-Wanderungen im Elbland zwischen Schmilka und Diesbar-Seusslitz

 

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