Sächsische Schweiz - Wanderung durch die Raubburgen der Hinteren Sächsische Schweiz

Die Felsenburgen der Hinteren Sächsischen Schweiz sind ein interessantes Wanderziel nicht nur für Familien.

Ausgangspunkt der Wanderung kann die Busch- oder Neumannmühle im Kirnitzschtal sein. Der steile Anstieg zum Arnstein beginnt gleich hinter der Buschmühle. Hier befinden sich Rester der früheren Raubburg "Arnstein". Die Zisterne und der Sockel des Wohnturms sowie Felsenzeichnungen aus dem Mittelalter sind noch zu finden. Der frühere Besitzer Sigmund von Wartenberg hatte das Kurfürstentum Sachsen und den Lausitzer Städtebund  mit seinen Raubzügen gegen sich aufgebracht. Die Burg Arnstein wurde 1452 geschleift.

Das Hintere Raubschloß auf dem Winterstein ist der zweite Punkt der Wanderung. An der Neumannmühle müssen Sie in den Großen Zschand und nachher in die Zeughausstraße einbiegen, links der roten Wandermarkierung folgen. Der Zustieg erfolgt über Metallstiegen. Der Gipfel zeigt noch Zeichen des ehemaligen Wohnturmes und Reste eines Kellers. Genießen Sie das eindrucksvolle Aussichtspanorama. Die Burganlage des ehemaligen "Recken vom Winterstein" wurde im 15. JH. niedergerissen.


Der roten Wandermarkierung folgend kommen Sie bis zum Fuß des Kleinen Winterberges. An der Kreuzung folgen Sie dem roten Punkt zum Kuhstall. Hier befand sich auf dem Gipfel  ebenfalls eine Burganlage des Böhmischen Adelsgeschlechtes Berka von der Dubá, die über eine imposante "Himmelsleiter" erreicht. Ein kleines Gasthaus lädt zur Rast ein.

Den Rückweg ins Kirnitzschtal kann man über den gelb markierten Wanderweg über den Flößersteig bis zum Ausgangspunkt nehmen.

Die Wanderung ist für Kinder sehr abenteuerlich und bietet viel Abwechslung. Mit einer richtigen Rittergeschichte im Gepäck für die Rast wird keinem der Weg zu lang. Für Kinderwagen ist sie ungeeignet.


Einkehren

Kuhstall

Hinkommen

Busverbindung von Bad Schandau