Pilgern auf dem Jakobsweg

Jacobsweg. Kloster Marienthal Oberlausitz

Der Jakobs-Pilgerweg  umfasst ein ein ganzes Wege-System. Verschiedene Wege aus ganz Europa führen nach Spanien. In Spanien führt ein Hauptweg der camino francés von den Pyrenäen  bis nach Santiago de Compostela  in Galicien im äußersten Nordwesten Spaniens. Das Grab des Apostels Jakobus d. Ä.  in Santiago de Compostela  gehörte im Mittelalter mit Rom und Jerusalem  zu den drei Hauptzielen der christlichen Pilgerfahrt. Im Mittelalter war die Fernhandelsstraße in Richtung Prag eine der wichtigsten Routen Europas war.

Heute erlebt dieser Weg eine Renaissance. Viele Pilger machen sich auf die Reise. Die Wanderer suchen Ruhe, Einkehr und Besinnung.
In Sachsen verläuft der historische der Pilgerweg enttlang der Via Regia von Görlitz nach Vacha. Sie Beginnt in Görlitz und führt über Bautzen, am Kloster St. Marienstern vorbei nach Kamenz, über Großenhain, Wurzen, Leipzig nach Merseburg, Freyburg, Naumburg, Eckhardsberga, über Erfurt, Gotha, Eisenach nach Vancha. Der Weg ist ausgeschildert und in Karten verzeichnet.

Parallel mit dem Heiligen Weg verläuft ein weiterer Pfad im Tharandter Wald. Hier kann man noch die eigentliche Pilgerruhe erfahren, denn die Hauptroute ins spanische Santiago de Compostela, ist sehr überlaufen.

Folgen Sie den Spuren dieses Weges, Sie erfahren informatives und praktisches zum Pilgern.

Jacobsweg. Kloster Marienstern Oberlausitz

Bild: Jakobsmuschel am Kloster St, Marienthal in Ostritz (Archiv ANM 2010)

Unterkünfte am Pilgerweg

Die Herbergen am Wege, Kirchgemeinden, Begegnungsstätten oder Privatpersonen nehmen für eine freiwillige Spende Pilger unter einfachen Bedingungen für eine Nacht auf. Es ist trotzdem angeraten, sich telefonisch anzumelden. Gruppen mit mehreren Personen sollten das schon mehrere Tage vorher tun.

Den Pilgerausweis erhalten Sie überall dort, wo auch es auch Pilgerführer gibt. Er gilt auch als Jugendherbergsausweis.

Die Spende sollte ein Zeichen der Dankbarkeit gegenüber dem Gastgeber sein. Die Ausstattung der Pilgerquartiere ist schlicht und einfach. Jeder Pilger sollte einen eigenen Schlafsack und eine eigene Isomatte mitbringen. Komerzielle Gästebetreiber gewähren oft einen Rabatt gegenüber dem Normalpreis.

  • Kloster Marienthal - Ostritz
  • Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau
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