Orte am Jakobsweg

Orte am Jakobsweg

Görlitz - Beginn des Pilgerweges

Görlitz-ObermarktDie östliche Grenzstadt ist in Deutschland der Beginn des Pilgerweges. Er schließt sich an den Großpolnischen Jakobsweg an. Der Übergang über die Neiße hat Händler und Reisende schon im Mittelalter in diese Stadt geführt. Heute ist Görlitz eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Mitteleuropas und gleichzeitig eines der größten Flächendenkmale Deutschlands.

Weitere Informationen zu Görlitz

Kloster St. Marienthal - Ostritz

St. Marienthal - OstritzDas älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland liegt direkt am Jakobsweg zwischen Zittau und Görlitz. Es ist möglich, als Einzelgast, als Familie oder als Reisegruppe Erholung und Urlaub im Kloster zu finden.

Ebersbach

Hier befindet sich die einstige Wallfahrtskirche St. Barbara. Sie ist sehr sehenswert. Sie besitzt ein Einsäulengewölbe aus dem 17. Jh. Die einzige einzelstehende Säule im Kirchenschiff wirkt wie ein Segelmast. Auch der barrocke Altar und die Kanzel sowie die Glocke aus dem 15. Jh sind bemerkenswert.

Die Kirche ist zu besichtigen. Der Schlüssel dazu ist im Pfarrhaus zu erfragen.

Berggasthof Hochsteinbaude

Der Berggasthof Hochteinbaude inmitten der Königshainer Berge lädt zur Rast ein. Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Ein 22 Meter hoher Aussichtsturm kann bestiegen werden.

Weißenberg

Die Stadt hat schon im Mittelalter eine Schutzfunktion der königlichen Straße. Die kleine Stadt ist sehr Sehenswert. Erfahren Sie mehr über die Pfefferküchlerei oder genießen Sie einen Blick vom Rathausturm über den Ort. Der Weg aus dem Ort führt an der über 300 Jahre alten Mühle vorbei nach Gröditz, wo eine Kirche und das Schloss sehenswert sind.

 Bautzen am Jakobsweg

Bautzen ist eine sehenswerte Stadt auf der Pilgerreise. Die eindrucksvolle Silhouette der Stadt ist weithin sichtbar zu sehen. Der mittelalterliche Stadtkern mit seiner Abfolge von Märkten und der ehemaligen Stadtmauer vermittelt einen lebenndigen Eindruch vergangener Kultur. Heute ist Bautzen politischer und kultureller Mittelpunkt der Sorben.

St. Marienstern - Zisterzienserinnen-Abtei in Panschwitz-Kuckau

1259 wurde die Abtei am Rande des Mittellausitzer Berglandes errichtet. Den Kern der Klosteranlage bildet die Kirche, um die mehrere Funktions- und Wirtschaftsgebäude gruppiert sind. Neben dem Pilgerhaus am Eingangstor wurde eine ständige Ausstellung eingerichtet, die die Kunstwerke des Klosters präsentiert.

Kamenz am Jakobsweg

Der Weg von Bautzen führt über Uhna und Crostwitz am Kloster Marienstern in Panschwitz-Kuckau  vorbei. Von Nebelschütz kommend geht man auf dem Roten Punkt bis zur Schwarzen Elster, das Herrenthal entlang, über Stiegen zum Markt.

Königsbrück am Jakobsweg

Königsbrück hat schon seit dem Mittelalter eine wichtige Brückenfunktion. Den Namen erhielt die Stadt von der königlichen Brücke über die Pulsnitz. Die Landschaft ändert sich hier. Aus dem Lausitzer Hügelland wird die flache Lausitzer Pflege.

Schönfeld am Jakobsweg

Der Ort ist von Dreiseitenhöfen geprägt. Hier liegt malerisch umgeben von einem Park das Schloss Schönfel, eine ehemalige Wasserburg. Der im englischen Stil angelegte Park lädt zum Verweilen ein, Sie können hier seltene Baumarten und die größte Straußenfarn Sachsens bewundern.

Großenhain am Jakobsweg

Die Stadt erhielt ihre Bedeutung durch die Kreuzung der Verkehrsstraße von Dresden nach Norden und der Via Regia. Schon 1205 ist sie urkundlich erwähnt. Im Mittelalter hatte sie durch den Handel von Waid und die Tuchmacherei eine große Bedeutung.

Die bekannteste Kirche in Großenhain ist die spätbarocke evangelische Marienkirche, vom Dresdner Ratszimmermeister Johann Georg Schmidt und dem Ratsmaurermeister Johann Gottfried Fehre. Sie hat einen Kleeblattförmigen Grundriss. Auf Ihrer Reise sollten Sie hier eine Rast einlegen.

Dresden am Jakobsweg

Wer in von Bautzen nach Hof den Jakobsweg wandern will, kann jetzt den Weg auch über Dresden nehmen. Er führt von der Dresdner Heide durch die Dresdner Innenstadt bis Freital und misst ca. 20km.

Der Beginn des Weges ist am Gasthof Ullersdorf. Von da an führt der Weg durch die Dresdner Heide, am Sowjetischen Garnisionsfriedhof vorbei in die Radeberger Vorstadt, rechtsseitig an der Elbe entlang, an der Staatskanzelei vorbei zur Augustusbrücke. Über die Brücke hinweg zur Hofkirche. Von hier sind es noch 3121 Kilometer bis zur Kathedrale Santiago de Compostela.

Mandala - Schule des Herzen - Börln

mandala-Schule des Herzens

Seit April 2006 lädt die Schule des Herzens zu Seminaren ein, die auch ein Wanderweg sind – hin zur eigenen Mitte.

Der Jakobsweg, der Pilgerweg nach Santiago de Compostela,  führt direkt durch den Ort und an der Schule vorbei. Sie  ist Teil des historischen Dorfensembles Börln mit Kirche, Schloss und Rittergut. Als Borlin wurde der Ort erstmals im Jahre 1200 offiziell erwähnt. Börln lag an der Kreuzung zweier alter Handelsstraßen, der Butterstraße und der Hainstraße.