Stadtportrait Nordrhein-Westfalen


Arnsberg

Arnsberg by schemmi_pixelio.deArnsberg im Sauerland war die Hauptstadt des Herzogtums Westfalen und wurde schon  im Jahr 789 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wuchs mit dem Bau zweier Burgen im 11. Jahrhundert und bereits  im 13. Jahrhundert erweitert. Der Mauerring umschloss nun auch das Kloster Wedinghausen. Zahlreiche Kämpfe und Zerstörungen der Stadt folgten. Bei einem Stadtbrand im 16. Jahrhundert wurde fast die gesamte Stadt zerstört aber später wieder aufgebaut.

Der mittelalterliche Stadtkern und der klassizistische Neumarkt bilden einen reizvollen Anziehungspunkt der Stadt, die viel Kultur zu bieten hat. Sie können das Theater und die Kulturbühne besuchen. In den Sommermonaten finden sie Ausstellungen und Aufführungen der Freilichtbühne Hedrungen statt.

Landschaftlich idyllisch gelegen bietet der Ort einen idealen Ausgangspunkt für Tourenzu Wasser, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Vielfältige Veranstaltungen für die ganze Familie finden im Umkreis von Arnsberg statt.


Bielefeld

Bielefeld im Nordosten Nordrhein Westfalens wird schon 1214 erstmalig als Stadt bezeichnet. Hier war früher die Leinenindustrie zu Hause und die Kaufmannsstadt im Norden des Teutoburger Waldes erreichte schon im Mittelalter viel Berühmtheit. Strategisch gut gelegen an der Kreuzung mehrerer alter Handelswege und an einem wichtigen Pass über den Teutoburger Wald entwickelte sich die Stadt zu einem Wirtschafts- und Finanzzentrum der Grafschaft Ravensberg.

Iserlohn - "Waldstadt"

Die Gründung der Stadt erfolgte schon vor 1000 Jahren. Durch die im 18.und 19. Jh aufblühende Metallindustrie wuchs Iserlohn zur größten Stadt in Westfalen an. Heute ist sie die größte Stadt des Märkischen Kreises. Bemerkenswert im Stadtgebiet sind die großen Waldflächen im Stadtwald und im Seilerwald, wegen denen die Stadt den Beinahmen "Waldstadt" trägt.

Das Stadtgebiet wird von der Lenne durchquert und von der Ruhr begrenzt. Das Stadtgebiet gehört zum größten Teil zum Niedersauerland.  Die Iserlohner Höhe (546 m ) ist Teil des Märkischen Oberlandes. Das Gebiet gehört zum Rechtsrheinischen Schiefergebirge. Hier existiert ein weitläufiges Höhlensystem, von dem die Dechenhöhle die bekannteste Tropfsteinhöhle ist.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist die als "Bauernkirche" bekannte evangelische St. Pankratiuskirche aus dem 10. Jh. Ursprünglich war sie eine kreuzförmige, romanische Pfeilerbasilika aus Bruchstein, die später umgebaut wurde. Der Chor und die Fenster sind spätgotisch.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Oberste Stadtkirche (Marienkirche), die größte evangelische Kirche. Es ist eine zweischiffige, gotische Hallenkirche aus dem 13./14. Jahrhundert mit einem flandrischen Schnitzaltar um 1400 und einem Tafelgemälde aus der Zeit um 1450 mit Szenen aus dem Marienleben.

Bild: Oberste Stadtkitche ©Lars Kunze  / pixelio.de

Minden an der Weser

Direkt an der Weser, im Nordosten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen liegt die über 1200 Jahre alte Stadt Minden.

Bis zur Reformation war die Stadt Bischofssitz des Bistums Minden und Hauptstadt des Hochstifts Minden und wurde nach dem Westfälischen Frieden 1648 zur Festungsstadt ausgebaut. In der Stadt finden sich zahlreiche Bauten der Weserrenaissance sowie der Mindener Dom.

Unna

Unna hatte schon im Mittelalter eine gute Anbindung an die Handelswege. Gelegen am Hellweg hatte der Ort schon im Mittelalter für Kaufläute große Bedeutung und erhielt bereits im 13. Jahrhundert ein Marktrecht. Die Stadt war im Mittelalter sehr wohlhabend und ein Mitglied der Hanse. Hier wurde seit dem 14. Jahrhundert Salz gefördert. Stadtbrände, Belagerungen und Kriege suchten das Städtchen in den vergangenen Jahrhunderten heim.

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