Stadtportraits Baden-Württemberg


Überlingen

Am nördlichen Bodenseeufer befindet sich Überlingen, die zweitgrößte Stadt im Bodenseekreis. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Überlingen im Jahr 770 geht auf die Verleihung des Marktrechtes zurück, 1210 folgte das Stadtrecht. Der intensive Weinbau an den sonnigen Südhängen des Bodenseeufers gewährte der Stadt bis zum 16. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war Überlingen zudem der größte süddeutsche Getreidemarkt.

Wahrzeichen der Stadt ist das Münster St. Nikolaus. Die imposante Kirche schmückt ein monumentaler Holzaltar des Bildhauers und Schnitzers Jörg Zürn aus der Zeit der Spätrenaissance. Die Sylvesterkapelle im Stadtteil Goldbach zählt zu den ältesten Kirchenbauten im Bodenseeraum und enthält Fresken der „Reichenauer Schule“ aus dem 9. Jahrhundert.

Wertheim

Wertheim wurde im 7. oder 8. Jahrhundert gegründet. Die Grafen von Wertheim errichteten dort eine Burg an der Tauber, die sich rasch zu einer Siedlung entwickelte. 1244 wird sie als civitas bezeichnet, im 14. Jahrhundert erhielt sie das Münzrecht.

Die Kernstadt besteht bis heute aus mittelalterlichen Gassen und zahlreichen Fachwerkhäusern. Das Zentrum bildet ein zur Kirche und Burg ansteigender Marktplatz. Die evangelische Stiftskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Das Stadtbild gibt die frühere Umfassung durch die Stadtmauer noch gut wieder.

Ottoschwanden

Ottoschwanden in der Gemeinde Freiamt-Ottoschwanden wurde wegen seiner idyllischen Hochlage  "ein Dörflein nahe am Himmel" genannt ( Johann Peter Hebel 1760-1826).

Seit dem 15. Jahrhundert gehört Ottoschwanden zu Baden.