Kirchen - Baden Württemberg


Frauenkirche in Esslingen Früheste gotische Hallenkirche Südwestdeutschlands

Die Frauenkirche war von Anfang an als dreischiffige Hallenkirche geplant. Als Standort wählte man den Platz der alten Liebfrauenkapelle am Fuße der Neckarhalde und vollendete den Neubau dort unter Mitwirkung
der Baumeisterfamilien Ensinger und Beblinger bis 1516. Das Hallenlanghaus schließt an der einen Seite mit dem Chor ab, an der anderen im Westen mit dem Turm, den ein Maßwerkhelm bekrönt. Im Inneren
haben sich bildliche Darstellungen vom Weltgericht und aus dem Marienleben über den beiden Prachtportalen auf der Südseite erhalten sowie wertvolle Glasbilder im Chor.

Katholischen Wallfahrtskirche St. Maria in Flochberg

An der Stelle einer Kapelle errichtete der Wiener Baumeister Ulrich Trientl von 1741 bis 1747 in Erinnerung an den im Neuen Testament geschilderten Besuch der Gottesmutter Maria bei ihrer Cousine Elisabeth
die katholische Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes.

Kloster Bronnbach

Das Kloster Bronnbach wurde 1151 als Zisterzienser-Abtei im unteren Taubertal gegründet. Jahr für Jahr besuchen rund 22.000 Menschen das Kloster Bronnbach im Rahmen einer Führung oder einer Besichtigung. Diese finden von April bis Oktober täglich statt.

Täglich zur Besichtigung ist das Kloster ab Samstag, 21. März 2015 wieder geöffnet.

Zudem werden im Jahr 2015 erneut Spezialführungen angeboten.

Veitskapelle in Stuttgart-Mühlhausen

Der wertvollste Schatz der 1380 von Mühlhauser Ortsadligen gestifteten Veitskapelle sind die umfangreichen Wand- und Gewölbemalereien. Die Ende des 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts entstandenen Malereien Prager Künstler zählen zu den kunsthistorisch bedeutendsten Bildkunstwerken ihrer Zeit in Baden-Württemberg.

Im Chor stellen die Malereien auf der Westwand das Weltgericht und im Zentrum des Gewölbes die Marienkrönung dar, geflügelte Evangelistensymbole stehen den dargestellten Kirchenvätern gegenüber.
Fünf Szenen bringen das Marienleben näher. In den unteren Registern veranschaulichten die Künstler das Leben des Kirchenpatrons Veit. Insgesamt sind es zwölf Felder, die die Veitslegende dem leseunkundigen Betrachter erzählen. Wie bei den anderen Heiligen, so auch beim Hl. Veit, einem der vierzehn Nothelfer, verarbeitete "die ausführende Werkstatt verschiedene Vorlagen insbesondere westlicher Malerei und regionale Stileinflüsse," wie Professor Dr. Klaus Gereon Beuckers vom Kunsthistorischen Institut der Universität Kiel feststellte.

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