Auf den Spuren des Wolfes

Geschichte und Geschichten über den Namensgeber von Burg, Schloss und Stadt
In wenigen Wochen feiert die Stadt Wolfsburg ihren 75. Geburtstag. Die Wolfsburg zählt bereits mehr als 700 Jahre. Wie der Wolf zum Namensgeber für Schloss und Stadt wurde, wird an diesem Sonntag, 26. Mai, im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg erklärt. Um 15:00 Uhr begibt sich der Historiker Peter Steckhan auf eine Erkundungstour durch diesen Teil der Lokalgeschichte.

Die BesucherInnen des "tierischen" Rundgangs durch das Stadtmuseum, Schloss Wolfsburg und durch die Marienkirche begegnen Wölfen ganz unterschiedlicher Erscheinungen und Größen. Peter Steckhan wird die spezifischen Geschichten dieser Wolfsburger Wölfe erzählen: So zierten sie Familienwappen, fanden sich als Jagdtrophäen im Gartensaal des Schlosses und werden als Schauobjekt noch heute gezeigt.

Wölfe faszinieren und ängstigen zugleich. Sie gelten einerseits als Symbol des Bösen in der Natur, waren sie doch lange Zeit ernsthafte "Konkurrenten" der Menschen um die Haustiere. Andererseits repräsentiert das Wolfsrudel die "perfekte" Familie, wodurch die Wölfe zugleich das Gute in der Natur darstellen.

Wölfe wurden über Jahrhunderte von den Menschen bekämpft, fanden aufgrund der Abholzung von Wäldern kaum noch einen Lebensraum in weiten Teilen Europas und blieben während des kalten Krieges von ihren natürlichen "Wanderwege" zwischen Ost und West getrennt. Inzwischen ändert sich sowohl das menschliche Bild vom Wolf wie auch dieser sich langsam wieder in unseren Gegenden heimisch zu fühlen beginnt. Da erhält  die Einladung des Stadtmuseums, den Wolfsspuren in der Geschichte und Architektur von Schloss und Stadt Wolfsburg zu folgen, einen ganz gegenwärtigen Bezug.

Eintritt frei.

Bild: Stadtmuseum Wolfsburg - Der Wolf

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