Unterwegs in Jütland

Unterwegs in Jütland

Die Halbinsel Jütland zwischen Nord- und Ostsee bezaubert mit ungewöhnlichen Stränden. Der Westteil Jütlands ist sehr flach, der einzige bedeutende Hafen an der Westküste ist Esbjerg. Die Spitze von Dänemark ist mit ihrer markanten Natur, den breiten Sandstränden und dem allgegenwärtigen Meer seit Generationen ein beliebtes Urlaubsziel. Nordjütlands Landschaft ist einnehmend mit endlosen weißen und extrem breiten Sandstränden, gewaltigen Dünen und Steilküsten, Heidelandschaft und Wald Ganz im Norden liegt Skagen und die Landspitze Grenen, die den nördlichsten Punkt Dänemarks markiert.

Grenen - Dänemarks nördlichster Punkt, an dem die beiden Meere Skagerrak und Kattegat zusammentreffen. Es ist ein faszinierendes Erlebnis, an der Spitze von Jütland und dem europäischen Festland zu stehen und die Wellen, die von den beiden Meeren zusammenschlagen zu beobachten.

Rubjerg Knude ist der höchste Punkt an der Westküste von Vendsyssel. Der Steilhang ist 60 m hoch und wird durch eine Wanderdüne noch einmal um bis zu 30 m höher. Die Düne wurde vom Wind geschaffen, der Sand aus dem Hang löst und über den Rand bläst, wo er sich ablagert. Als der Leuchtturm Rubjerg Knude 1899 erbaut wurde, war sein Standort der höchste Punkt 200 m landeinwärts. Doch Wind und Meer trugen den Hang nach und nach ab, so dass der Leuchtturm heute nur noch wenige Meter vom Rand ent­fernt steht.

Nationalpark Thy - Der Nationalpark erstreckt sich in einem bis zu 12 km breiten Gürtel entlang der Westküste von der Agger Tange im Süden bis Hanstholm im Norden und umfasst Küste, Dünen, Dünenschutzwälder und große Seen, verbunden durch weniger ausgedehnte Landwirtschaftsflächen. Dieser besondere Landschaftsstrich wurde 2008 zum ersten Nationalpark Dänemarks bestimmt.

Hanstholm  - In der nordwestlichen Ecke des Wildreservats Hanstholm liegen mehrere Bunker, die die so genannte erste Batterie aus dem Zweiten Weltkrieg darstellen. Es handelt sich um die am besten erhaltenen deutschen Küstenbatterien in Dänemark. Als die Deutschen Anfang 1942 ernsthaft eine Invasion befürchten mussten, begannen sie mit dem Bau einer 5500 km langen Befestigungsanlage, die unter dem Namen Atlantikwall vor der Landung der Alliierten im Westen schützen sollte. Die Festungsanlage Hanstholm, die in Bezug auf Nordsee und Skagerrak eine strategisch wichtige Lage hatte, wurde Bestandteil des Atlantikwalls und stellte die größte Verteidigungsanlage Nordeuropas aus dem 2. Weltkrieg dar. Der Hafen von Hanstholm ist ein großer, betriebsamer Fischereihafen, er gilt als der größte Konsumfischereihafen Dänemarks.

Das Museumscenter Hanstholm liegt neben den beiden großen Bunkern aus dem 2. Weltkrieg. Vom Museum hat man Zugang zur Bunkeranlage, deren ursprüngliches Inventar teilweise noch vorhanden ist. Hier sind Mannschaftsbunker, Vorrichtungen für die Handhabung der Munition und der große Kanonenschacht einer der 38 cm-Kanonen zu sehen. Das Museum ist vom 1.2. bis 31.10. täglich geöffnet.

Der Leuchtturm Hanstholm Fyr - Die Aussicht von den hohen Steilhängen oder vom Leuchtturm ist einfach grandios, und man ist ergriffen von der Größe der Elemente. Ebenso eindrucksvoll ist die Aussicht, wenn man unten am Steilhang steht und den Blick nach oben richtet, dorthin, wo Häuser und Bunker dramatisch nahe an der Kante stehen und sich festzuklammern scheinen. Der Leuchtturm von Hanstholm wurde 1842-43 ganz in der Nähe der Kirche von Hansted auf dem höchsten Punkt der Huk von Hanstholm erbaut. Das Leuchtturmwärterhaus liegt südlich vom Leuchtturm und hat einen herrlichen windgeschützten Garten, der Besucher zu einer Rast einlädt.

Klitmøller ist heute weithin bekannt für seine ausgesprochen guten Surfbedingungen.

Auf der Reise durch Jütland sollte man die Stadt Aarhus an der Ostküste besuchen. Das in Aarhus gelegene Den Gamle By ist ein Freilichtmuseum in Form einer alten Stadt mit jahrhundertealten Fachwerkhäusern. Den Gegensatz dazu bildet das mehrstöckige Kunstmuseum ARoS, mit Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst. Im Dom zu Aarhus kann man restaurierte Fresken aus dem 14.–16. Jahrhundert bewundern. Die frühe Geschichte der Region wird ist im unterirdischen Wikingermuseum wieder lebendig.

Das Schloss Marselisborg, die Sommerresidenz der Königsfamilie, bietet an Tagen, an denen die königliche Familie anwesend ist, eine tägliche Wachablösung sowie eine weitläufige Anlage, die unter anderem einen Rosengarten umfasst.

Das moderne Museum Moesgaard, das noch weiter in südlicher Richtung gelegen ist, beherbergt den Grauballe-Mann, eine über 2.000 Jahre alte Moorleiche.

 

 

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